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Heilkräuter
Generell
ernten der Heilkräuter nicht bei Morgen- oder Abend Tau. Bei Regenperioden sonnige Tage abwarten. Die größte Würzkraft haben die Pflanzen kurz vor oder während der Blüte. Junge Kräuter schonen. Bei der Selbstbehandlung daran denken: Alle Dinge übertrieben sind Gift, nur die Dosis bringt Heilung und hilft auch in geringen Mengen oft besser.
Kräuter & Gemüse - was hilft wo:
Alle Angaben können nur als erste Hilfe die richtige Richtung vorgeben, der Arzt sollte bei ernstlichen Fällen unbedingt zu Rate gezogen werden. Achtung: Der Verzehr von Herbstzeitlosen endet für jeden tödlich. Goldregen, Fingerhut und Seidelbast sind nicht ganz so gefährlich, aber auch giftig.
alle Wildkräuter
bleiben frisch, in Schraubglas füllen mit Öl oder Essig bedecken und in Kühlschrank stellen. gewaschene Kräuter abtropfen lassen, in Plastikbeutel legen und dann in den Kühlschrank stellen. in Eiswürfel oder als Kräuterbutter einfrieren
Ackerschachtelhalm siehe auch Zinnkraut
innen angewandt ein anerkanntes Heilmittel in der Lungenheilkunde und bei Nierenerkrankungen. Hoher Gehalt an Silizium führt bei Knochenbrüchen zu schnellen Ersatz bei Kalkverlusten. Äußerlich bei Nasenbluten, Hämorrhoiden, wirkt blutstillend bei Verletzungen. Kieselsäure reiche Droge. Harn treibend. Als Bad Zugabe. Achtung, der Wasserschachtelhalm enthält giftige Substanzen
Agar Agar
wird aus den Algen vom Meeresboden gewonnen, gutes Geliermittel, enthält bis zu 90% Schleimstoffe, aufquellend im Darm, Darm anregend, mild abführend.
Alant
verwenden kann man die Blüten und Wurzeln. Schleimlösend, Pilze abtötend, schweißtreibend und gut für die Verdauung.
Aloe Vera
Rezept für die Verarbeitung der wertvollen Heilpflanze: Am grünen Blatt längst die Stacheln abschneiden und mit der Haut quer und längst in kleine Stücke schneiden und 300 g in Mixer geben. 500 g Bienenhonig und 4 EL Zuckerrohr Schnaps dazu füllen und alles trink fertig pürieren. Die richtige Aloe Vera erkennt man daran, das die Stacheln am Blatt einen Abstand von ca. 1 Fingerbreite haben. Sie gilt als Königin der Heilkraft und ist für alle Krankheiten kontrolliert und nach Verträglichkeit anzuwenden
Anis
hilft bei Krämpfen – Verdauungsbeschwerden und wirkt schleimlösend, Koliken, Blähungen - mit Kamille kombiniert als Aufguß zubereitet auch bei Bronchitis und
Anregungsmittel Herz und Atmungsorgane. ätherisches Öl mit Anethol, fettes Öl. Heiße Milch mit Honig und etwas Anis bei entzündeten Atemwegen und Infektionen im Magen Darmbereich. Die reifen Früchte werden im Haushalt für Likör und zum Kuchenbacken verwendet. Sehr dominant als Gewürz. Als Aufguß 2-3mal täglich vor den Mahlzeiten. Angenehm für den Magen bei fetten Gerichten und Kohlspeisen. Anisöl zum Beseitigen von Läusen, Zecken, Milben bei Haustieren.
Aprikosen
haben einen hohen Anteil an Betacarotin, besonders die getrockneten Früchte.
Arnika
Thymol, ätherische Öle, verwenden der Blüten bei Blutergüssen, Verstauchungen, Prellungen und zur Wundbehandlung. Bei Mandelentzündung und anderen Halskrankheiten hilft das Gurgeln mit Arnika Aufguß. Ein ausgezeichnetes Tonikum bei Schwächezuständen, Kreislaufbeschwerden und Fieber senkend. Kann bei Überempfindlichkeit auch Allergien auslösen! Neueren Erkenntnissen nach, auch innerlich anwendbar. 2 Tl mit ¼ l kochendem Wasser übergießen und 15 Min. ziehen lassen.
Artischocken
helfen bei Entgiftung der Leber und sind gut für die Verdauung und bei Völlegefühl. Sie verjüngen die Zellen, wirken Cholesterin senkend und beugen Gallensteinen vor. Senken den Blutfett Spiegel. enthalten Schleim, Bitter Stoff, Gerbstoff, Enzyme, viele Vitamine und Mineralstoffe.
Augentrost
hilft bei Erkältungskrankheiten, Augenentzündungen und bei Kopfschmerzen.
Avocado
öl als Spülung für Haare und Kopfhaut, als Gesichtsmasken mit Bier und Essig gemischt und als Dipp für die Ernährung frei von Cholesterin mit nur 3% Zucker auch für Diabetiker geeignet. Hoher Fettanteil und Linolsäuren.
Baldrian
nur gelblich/weiße Wurzel verwenden Sept.-Okt. Ätherische Öle – Nerven beruhigend und Schlafmittel. Schweißtreibend und krampflösend. Nicht über längere Zeiträume und nicht zu hoch dosiert nehmen. Baldrian hat die stärkste Wirkung auf das Nervensystem. Harn treibend und Blutdruck senkend. Bei Angstzuständen, Schlafstörungen und nervösen Kopfschmerzen. 2 Teelöffel Wurzel Granulat in ¼ l Wasser über Nacht ziehen lassen, 3 kleine Tassen pro Tag als Tee. Als Bad 100g mit 1 ½ l Wasser 5 Minuten aufkochen und ab seihen. Wurzeln gründlich Waschen und an einen warmen Ort trocknen. Aufbewahren in gut verschlossenem dunklem Glas.
Bärentrauben Blätter
Bärentrauben Blätter gegen Nierenleiden. Der Strauch wächst auf Heideland. Man verwendet die Blätter, die im Herbst geerntet werden, dann haben sie erst den entsprechenden Wirkstoff. Blasenleiden schwemmt Bakterien aus.
Bärlapp (Hexenkraut)
hilft bei Rheuma und Gicht, Verstopfung, Hämorrhoiden, Nierenkolik, Leberschäden
Bärlauch
reinigt und entschlackt, chronische Hautkrankheiten, Arterienverkalkung, Koliken und Schwindel das frische Laub enthält Vitamin C, ätherische, schwefelhaltiges Öl, das Entzündungen hemmt und viele Mineralstoffe und Spurenelemente. Bärlauch hilft bei Leberleiden und hohem Blutdruck sowie bei Magenstörungen. Wie bei allen Lauchgewächsen sind Blätter, Zwiebeln, Blüten für Suppen, Aufläufe, Salat in Öl oder Essig verwendbar. Wird auch in Wurst oder Nudeln verarbeitet, fein geschnitten entwickelt er erst seinen Vollen Knoblauch Geruch. Im Gastgewerbe ein gefragtes Kraut. Zum Ansetzen von Wein und Schnaps. Als Salat oder einfach auf das Butterbrot ein köstlicher Genuß. Getrocknet verlieren die Blätter stark an Geschmack. Der manchmal etwas starke Geruch verwandelt sich während des Kochens in ein mildes Knoblauch artiges Aroma. Als Kräuterbutter verarbeitet ein herzhafter Genuß.
Basilikum
in der Blütezeit (Mai-Juni) zurückschneiden, dann werden die Blätter kräftiger hilft bei Migräne, Schlaflosigkeit und Schwindel, bei Blähungen, wirkt entwässernd. Königs- oder Pfefferkraut. Keimtötend, Fieber senkend, kräftigend und verhindert Erbrechen.
Beifuß
als Badezusatz schmerzlindernd bei Rheuma und Gicht. Zur Behandlung von Magen- und Darmstörungen. Als Wurmmittel bei Kindern. Einen Aufguß bereitet man aus ca. 30 g Pflanzenteilen auf 1 l Wasser und läßt ihn 15-20 Minuten ziehen. 3-4 Tassen pro Tag. Geeignet für alle fetten Speisen wie Eintopf, Schweinebraten, Linsengerichte.
Beinwell
Gelenkschwellungen, Rheumatismus, Verrenkungen und Verstauchungen, Gicht, Bandscheibenschäden, Krampfadern, Durchblutungsstörungen. Bei Heilung gebrochener Knochen. Wundheilung beschleunigend, Entzündung widrig, zusammenziehend, Reiz mildernd. Tinktur zur Wund- und Narbenverheilung äußerlich. 200 g Wurzeln klein schneiden und mit 1 l Weingeist ansetzen. Gut verschließen und ca. 3 Wochen an sonnigen Platz stellen. Wurzelstücke herausfiltern, den Saft auspressen und der Tinktur hinzufügen. Mit ½ l kalten, ab gekochten Wasser verdünnen.
Benediktiner Kraut
Aufguß bei Luftröhren Entzündungen, Leber- und Verdauungsstörungen, krampflösend, Stuhl fordernd, Wechselfieber
Berberitze
bei ausstrahlenden Schmerzen. Taubheit Gefühl und chronischen Schmerzen im unteren Rückenbereich.
Birkenblätter
als Tee schwemmen bei Harnleiden Bakterien aus. Bei Blasen- und Nierenleiden, Wasserstauungen im Körper. Mai- Juni Bitter Stoffe, Gerbstoffe, Vitamin C, ätherische Öle. 2 Tl mit ¼ l kochendem Wasser übergießen und 10 Min. ziehen lassen. 2-3 Tassen über den ganzen Tag verteilt.
Bohnenkraut
hilft bei Husten, Bronchitis und Insektenstichen Ausgleichende Wirkung auf das Nervensystem – stimulierend bei Schwächeanfällen, krampflösend, Magen stärkend und Verdauung fördernd. Würzkraut für Bohnen und verfeinert die Wurst auf besondere Art. Für die deftige Küche bei Eintöpfen, Gemüsesuppen, Kartoffelsuppen und fettigem Braten.
Borretsch
beruhigende Wirkung bei Nervosität, Blutwallungen in den Wechseljahren, Herzbeschwerden. Bei Erkältung und Grippe. Blätter wie Spinat zubereiten oder als Tee Aufguß. Tee aus den Blättern ein Mittel gegen nervöses Herzklopfen. Besonders gute Salatbeigabe und für Kohlgerichte.(nur kurz erwärmen, nicht mit kochen). Die schönen Blüten sind essbar und eignen sich zur Dekoration von kalten Platten. Eingefroren in Eiswürfel verschönern sie Drinks. Aus den Samen wird das wertvolle Borretsch Öl gewonnen für innere Anwendungen und zum Eincremen.
Brennessel
Nierenerkrankungen, Prostata, Ödeme, Rheuma, Gicht, Ekzeme, entzündete Harnwege, blutreinigend, Blutbildung fördernd, Harn Grießbildung, Kopfschmerzen, Wasser treibend, Auswurf fördernd, schleimlösend, Müdigkeit, Ischias, Hexenschuß, Raucherbein, Gelenkschmerzen Hoher Eisengehalt und reich an Vitamin C. 2 Tl Brennessel Kraut in ¼ l Wasser 5 Minuten aufkochen und Tee über den Tag verteilt Tassen weiß trinken. Man kann die ganze Pflanze verwenden auch die Blütendolden. Sie wachsen nur auf guten Böden und können mit dem Beil klein gehackt, auch eine hervorragende Zugabe auf dem Komposthaufen bei der Humus Zubereitung im Garten sein. Brennesel Samen können über Gemüse, Salat und Müsli gestreut werden. Unter Futter von Haustieren gegeben bringt Feuer in die Muskeln und Glanz ins Fell. Die Brennessel Samen enthalten die meisten Mineralien wie Eisen, Kalium, Magnesium, Natrium, Kieselsäure, Gerbstoffe, Vitamin ABC, Calcium, Hormone, Pflanzenöl, Vitamin E und können auch zerkleinert über Salat usw. gegeben werden.
Brokkoli
hilft bei Magenbeschwerden. Hoher Nährwert, viel Kalium, Magnesium, Eisen und fast soviel Kalzium wie Milch. Rekord verdächtiges Gemüse mit dem höchsten Vitamin C-Gehalt und mit antibakterieller Wirkung.
Brombeerblätter
und Früchte bei Angina, Mundfäule, Rachen- und Zahnfleisch Entzündungen. Aufguß bei Durchfall, innere Blutungen und zu starke Menstruation. Magen, Darmkatarrh, chronischem Durchfall. Die Wirkung wird erhöht, wenn man sie mit Rosmarin oder Salbei mischt durch die ätherischen Öle. Fruchtsäuren, Mineralien. Hoher Vitamin C-Gehalt – Fieber senkend und blutreinigend. 2 Tl. Blätter mit ¼ l kochendem Wasser überbrühen und 15 Min. ziehen lassen. Früchte roh und kalt auspressen für Saft. 3 Tassen über den Tag verteilt trinken.
Buckostrauch Blätter
helfen bei Blasenentzündungen und wirken antiseptisch geben Bakterien. Sie regen die Nieren an.
Cayennepfeffer
regt den Kreislauf an. Bei Muskelkater und Hexenschuß ist die Behandlung mit Cayennepfeffer Präparaten wie Tinkturen, Salben und Pflaster sinnvoll siehe auch Chili
Chili
hilft bei Rheumaerkrankungen. Chilischoten haben viel Vitamin C. Aus den getrockneten Schoten wird der Cayenne Pfeffer hergestellt. Chili kann auf Grund seiner Schärfe negativ auf den Verdauungsapparat wirken und auch Hautreizungen sind nicht ausgeschlossen. Kerne entfernen machen die Schoten genießbar. Im Gehirn wird durch den starken Reiz Endorphin freigesetzt, das glückliche und schmerzstillende Funktionen auslöst. Je kleiner, reifer und roter die Schoten, umso schärfer das Gewürz.
Cumin
auch Kreuzkümmel. Sparsam dosieren für Fleisch, Gemüse und Reis.
Curry
ist eine Gewürzmischung aus Indien besonders für Reisspeisen, sie entfaltet ihr Aroma am besten, wenn man das Gewürz in nicht zu heißem Fett etwas an dünstet. Ein sehr gesundes Gewürz. Der Farbstoff Curenmin gibt dem Gehirn Schutzeiweiß und verhindert den Angriff auf die Nervenzellen. Schutz gegen Alzheimer.
Dill
regt den Appetit an und behebt Magenverstimmungen, gegen Blähungen und wirkt entwässernd, Förderung der Milchabsonderung, Nerven beruhigend und Krampf lösend. Gedeiht nur auf Humus reichen Böden. Veredelt Mayonnaisen, für Rohkost, Fischgerichte und Suppen.
Eberraute
ein Wermut Gewächs welches im Aroma fein, fast Zitronen artig ist. Der 60 cm hohe Halbstrauch ist neben seinen Heilkräften auch eine zierende Gartenpflanze und Braten Gewürz.
Echinacea Wurzeln
helfen bei Infektionen und beugen Erkältungen vor.
Ehrenpreis
Magen- und Darmstörungen, Rheuma und Gicht, Schwindelgefühle, blutreinigend.
Eibisch
Bronchialkatarrh, Grippe, Reizhusten, schmerzstillend und Entzündung hemmend. Äußerlich bei Nagelbett- Entzündungen, offenen Wunden, bei Angina und Abszessen in der Mundhöhle, Furunkeln. Eibisch Sirup als Hustenmittel. Lindernd bei Verdauungs- und Harnweg Erkrankungen. Als Gurgelmittel bei Entzündungen des Zahnfleisches. Man nimmt beim Echten Eibisch Wurzeln, Blätter, Blüten.
Eichenrinde
gerade im Alter braucht man die zusammenziehende Wirkung der Rinden Abkochung. Die Inneren Schleimhäute werden mit den Gerbstoffen der Eichenrinde regelrecht gegerbt.
Enzian
vom gelben Enzian wird ausschließlich die Wurzel der Pflanze genommen. Magen freundlich und Fieber dämpfend, aktiviert Leber und Galle. Enzian schmeckt bitter und wird oft mit anderen Kräutern vermischt. 20 g gestoßene Wurzel auf 1 l Wasser einige Minuten aufkochen. 1 Tasse vor jeder Mahlzeit.
Esche
junge Blättersprossen der Esche trocknen und als Tee trinken gegen Altersbeschwerden.
Estragon
fördert die Verdauung und wirkt Harn treibend. Es dient bei Suppen, Soßen und Tunken als schmackhaftes Gewürz. Zum Einlegen von Gurken z.B. Estragon-Essig. Die Pflanze läßt sich nur durch Teilung vermehren. Der deutsche ist größer, der französische aromatischer und wird durch Ableger vermehrt.
Eukalyptus
lindert rheumatische Schmerzen. Zum Einreiben und Inhalieren bei Erkältungen.
Faulbaumrinde
hervorragendes Abführmittel ohne schädliche Nebenwirkungen. Nur Rinde von 2-5 jährigen Büschen. Die Rinde muß ein gutes Jahr ablagern. Bei Saftfluß im Frühjahr
sammeln. Glykoside. 2 Tl zerkleinerte Rinde mit kaltem Wasser ansetzen und über Nacht stehen lassen und ab seihen. Bei Stuhlverstopfung abends eine Tasse Tee trinken.
Feldsalat
Eisen gut für die Bildung der roten Blutkörperchen mit Betacarotin für die Sehkraft. Enthält reichlich Magnesium für die Abwehrkräfte und das Herz.
Fenchel
Samen löst Schleim, wirkt Entzündung hemmend und krampflösend. Es ist ein altes Hausmittel bei Husten und Bronchitis. Bei Magen- und Darmverstimmungen und chronischer Verstopfung. In einer Knolle Fenchel ist doppelt so viel Vitamin C als in einer Orange. Folsäure, Calcium und Carotinoide. Da Vitamin C und Folsäure keine Hitze vertragen, die Knollen öfter roh als Salat essen.. Lindert Atemprobleme bei Kleinkindern. Humus reiche Erde und 40 x 40 cm weite Abstände bei der Pflanzung
Fieberklee
Pflanze ist geschützt. Gesammelt werden die Blätter aus Anbau. Gerbstoffe + Bitter Stoffe. Bei Magen- und Darmbeschwerden, Grippe. 1 Tl. mit ¼ l kaltem Wasser übergießen und zum Kochen bringen ca. 1 Min. kochen. Jeweils 1 Tasse vor den Mahlzeiten trinken.
Frauenmantel
Blutarmut, Frauenleiden, Pubertät, Stiche, Wunden, Schnitte, Fieber, Eiterung, Geschwüre, bei starken Menstruationsblutungen, wirkt blutstillend und Magen freundlich. Kurz vor der Blüte ernten. 2 Tl. für eine Tasse 10 Minuten ziehen lassen. Gurgeln bei Halsentzündungen, Auswaschungen bei eiternden Wunden.
Gänseblümchen
enthalten Vitamin C, Calcium, Mineralstoffe, Kalium und Magnesium. Umschläge bei offenen Wunden Prellungen, Verstauchungen, Blutergüssen und Geschwüren, Hautkrankheiten, blutstillend und schmerzlindernd. Zugabe zum Salat, sie sollen hartnäckige Verstopfungen beseitigen. Blüten als Husten- und Blutreinigung, fördern den Stoffwechsel, zur innerlichen Blutstillung bei Bluthusten. Aufguß 20 g Blüten mit 1 l kochendem Wasser aufsetzen und das ganze ein paar Minuten kochen lassen. 3-4 Tassen pro Tag zwischen den Mahlzeiten. Oder als Umschlag auf die geschädigte Haut legen. Die Pflanze enthält viele ätherische Öle und Flavonoide, Bitter Stoffe und Gerbstoffe sowie Vitamin, Mineralstoffe und Schleimstoffe. Die Gesamtbreite der Stoffe macht erst die Wirkung des Gänseblümchens aus. Blüten zwischen den Fingern zerreiben bis Saft austritt und auf die betroffene Stelle auftragen als erste Hilfe. Gänseblümchen in Salat und auf Butterbrot sind eine wertvolle Nahrungsergänzung.
Gänsefingerkraut
das ganze Kraut von Mai-September. Bei Magen- und Darmbeschwerden, Halsweh, Durchfall. 2 Tl. in ¼ l kaltem Wasser zum Kochen bringen und 5 Minuten kochen lassen. 3 Tassen über den Tag verteilen. Gut zum Gurgeln bei Halsbeschwerden.
Galgant
oder wilder Ingwer für Geflügel, Fisch, Eier und Gemüse. Wurzeln wird im Wein und Schnaps angesetzt und zum Essen getrunken.
Gelbe Taubnessel
Harnleiden, Nierenerkrankungen, Schlaflosigkeit, Hautausschläge, Geschwüre, Krampfadern
Gerste
bis zu 35% ungesättigte Fettsäure. Senkt den Cholesterin Spiegel
Gewürznelke
wirkt schmerzstillend und desinfizierend
Giersch
die Blätter werden als Rohkost Salat von Kennern im Frühjahr sehr geschätzt. Ebenfalls ist die Dünstung als Gemüse möglich.
Giftlattich
nur die oberirdischen Teile verwenden. Beruhigend bei Schlaflosigkeit und Verdauung. Lindert Husten und Gliederschmerzen.
Ginseng
Wurzeln als Lungenmittel und bei chronischen Atemwege Erkrankungen. Hilft bei Erschöpfung, Nervosität, Streß und Energiemangel.
Glaubersalz
ein mildes Abführ- und Entwässerungsmittel (Natriumsulfat) das den Darminhalt verflüssigt, ohne den Darm zu reizen. 1 Teelöffel in warmem Wasser aufgelöst und nüchtern getrunken, zeigt schon nach 1-2 Std. seine Wirkung.
Goldrute
Nieren- und Darmerkrankungen, seelische Belastungen, Harnleiden schwemmt Bakterien aus.
Große Klette
Wurzeln, Blätter, Samen bei fieberhaften Erkrankungen. Als Reinigung bei Hautproblemen und bei Arthritis.
Grüner Tee
hilft bei Sodbrennen gegen Erbrechen, Durchfall, Migräne, Entzündungen Mund, Rachen, Magen, Darm und Schleimhaut, Ermüdung, Einschlafstörungen. Mundspülungen gegen Karies. Aber nicht gegen Abend trinken. Er könnte helfen, Krebs seltener entstehen zu lassen, behaupten amerikanische Wissenschaftler. Der vorbeugende Effekt beruht vermutlich auf eine Substanz mit dem Namen Epigallo- Cathechin-3-Gallat, die im grünen Tee vorkommt. Bei der Verarbeitung zu schwarzen Tee aber zerstört wird.
Grünkohl
in Norddeutschland auch Braunkohl, steckt voller gesunder Nährstoffe mit viel Vitamin C, Kalzium für die Knochen und Kalium für die Entwässerung. Stärkt das Immunsystem. Enthält fast soviel Vitamin A wie Möhren. Magnesium, Kupfer, Fluor, Eisen, Mangan, sowie die Vitamine E, K und B-Vitamine. Gesunde Kost besonders über die Wintermonate. In kochendem Salzwasser blanchieren und dann länger als sonstiges Gemüse kochen. siehe auch Vitamine und Gesundheit. Er hat mehr Vitamin C als Zitronen.
Hagebutte
die Früchte Sept.-November bei Nierenleiden, Rheuma und Ischias als Vorbeugung gegen Erkältung, Fieber und Blasenleiden. Rohe Hagebutten direkt vom Strauch verzehrt, haben einen besonders hohen Vitamingehalt. Die Heilkräfte beruhen auf viele Vitamine und Mineralstoffe besonders die der Hundsrose. Vitamine, viel Vitamin C, Mineralstoffe, Fruchtsäuren. 2 Tl zerdrückte Früchte in ¼ l Wasser kochen und 10 Minuten köcheln. 3 Tassen über den Tag verteilen. Früchte nach erstem Frost ernten, längst aufschneiden und Kerne entfernen.
Heidekraut
Aufguß der Blüten hilft gegen Schlaflosigkeit.
Heidelbeere
die Beeren wegen ihres Gerbsäure Gehaltes werden getrocknet. Als Saft oder auch Wein zur Durchfallbekämpfung. Die Blätter abgekocht Entzündung hemmend für die Harnwege, Blasenentzündung und bei Harnsteinen. Heidelbeersaft und Marmelade haben Inhaltsstoffe, die wichtig für die Verbesserung der Sehkraft sind und helfen Diabetikern ihren Blutzucker zu senken.
Heil-Ziest
gegen Kopfschmerzen, verbessert die Durchblutung des Gehirns und wirkt beruhigend, Kreislauf anregend und Verdauung fördernd. Nur oberirdische Teile der Pflanze verwenden.
Helmkraut
krampflösend, Vorbeugung bei Fieberkrämpfen bei Kleinkindern Beruhigend bei Streß, Nervosität und Schlafproblemen. Nur oberirdische Teile verwenden.
Herbstzeitlose
enthält ein Zellgift namens Colchicin als Pulver zerrieben hilft es gegen Entzündungen. Schmerzlindernd, hemmend bei Zellteilung, bei akuter Gicht Entzündung hemmend. Bei Schmerzen des Muskelgewebes, Knochenhaut und der Gelenk Innenhäute. Chronische Schmerzen im unteren Rückenbereich. Tödlich giftig.
Hirse
verbessert die Sehkraft
Hirtentäschel
Blutungen, Wechseljahre, Muskelschwund, Schließmuskel Erschlaffung, Blutdruck
Holunder
Blätter, Blüten, Rinde, Wurzel und Beeren finden Verwendung bei Blutreinigung, Abführen, Erkältung, Grippe, Heuschnupfen, Fieber, Schweiß- und Harn treibend. Stärkt vorsorglich das Immunsystem. Holunder Blütenbrot: 500 g Brotteig ein Ei geben und elastisch kneten. 1 Stunde gehen lassen und 6 EL Olivenöl und ca. 50 g getrocknete Holunder Blüten in den Teig kneten und 50 g Kugeln formen und auf geöltem Backblech ca. 30 Min. aus backen. Beeren enthalten Vitamin B und C sowie Folsäure. Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Natrium und Eisen. Beeren kochen, schwach giftige Glykoside enthalten.
Hopfen
Blütenzapfen Sept.-Oktober 2-4 g Aufguß als Beruhigungs- und Schlafmittel. Magenbeschwerden, Nervosität. Blüten können anderen Kräutermischungen beigegeben werden. Bitter Stoffe, Gerbstoffe, ätherische Öle, Harz. 2 Tl zerdrückte Hopfenzapfen mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. 2-3 Tassen über den Tag verteilen.
Huang Qi
Wurzeln bei jungen Menschen zur Stärkung des Immunsystems und Vorbeugung gegen Allergien.
Huflattich siehe auch Wegerich
Gicht, Fieber, Verstauchen, Geschwüre, Atemnot, Bronchitis, Husten, Heiserkeit, Geschwollene Füße, Raucherschäden und Venenentzündung, Lungenerkrankungen, zur Auswurf Förderung auch bei Nieren und Blasenreizung.
Holunder
die Blüten und Fliederbeeren sind blutreinigend und besonders schweißtreibend. Erkältungskrankheiten, Rheuma. Gurgeln mit Tee hilft bei Angina, Mundgeruch und Kehlkopf Entzündungen. Augenentzündungen. Juni-Juli – Sept.- Oktober. Glykoside, ätherische Öle. 3 Tl. Blüten mit ¼ l kochendem Wasser übergießen und 10 Min. ziehen lassen. 2-3 Tassen als Tee über Tags.
Honig
Veilchen, Schlüsselblumen und Gänseblümchen ergänzt durch junge Tannenspitzen und die späteren Blüten der Königskerze können Honig verfeinern und mit Wirkstoffen gegen Husten und Bronchialkrankheiten anreichern.
Ingwer
Kandierter Ingwer hilft gegen Übelkeit. Gut bei Erkältungen und Verdauungsschwierigkeiten. Ingwer Tee: Wurzeln mit Schälmesser zerkleinern kochendes Wasser darüber gießen und nach 5-10 Minuten ab seien. Süßen und mit Zitrone abschmecken. Heiß trinken. Ingwer klein schneiden und warme Wickel um die Gelenke, hilft gegen Schmerzen. Bei Fleisch, Reis, Gemüse und Fisch verwenden. Kleine Zugabe bei Marmeladen. Ingwer erweitert die Blut Gefäße, heizt dem Körper von innen richtig ein, entschlackt und schwemmt Giftstoffe aus. So gut wie ein Saunabesuch. Außerdem steckt in Ingwer das ätherische Öl: GINGEROL verdünnt das Blut und killt Schmerzen wie Aspirin.
Johannisbeere
Blätter + Früchte. Frühjahr-August. Gerbsäure, Vitamin C, ätherische Öle. Blähungen, Rheuma, Vitaminmangel, 2 Tl Blätter mit ¼ l kochendem Wasser übergießen und 10 Min. ziehen lassen. Als Saft von den Früchten oder mehrere Tassen Tee über den Tag verteilen.
Johanniskraut
Nervenbelastung, Neurosen, Schlafstörungen, Blutergüsse, Leibschmerzen, Depressionen, Bettnässen. Es ist ein schmerzstillendes Wundmittel und Antiseptikum bei offenen Wunden, Hämorrhoiden, Sonnenbrand heilend. Steht in geheimnisvoller Beziehung zum Blut. Besonders Frauen reagieren sehr gut bei Nervenbelastung auf das Johanniskraut. Johanniskrautöl aus den Blüten der Pflanze hilft bei Gürtelrose. Es ist eines der besten Hautöle. Blüten und Knospen mit Sonnenblumen Öl übergießen ergibt Johanniskraut Öl. Empfindlichkeit der Haut bei ausgiebigem Sonnenbad möglich.
Kalmus
Magen- und Darmblähungen, Frostbeulen, Nierenschäden, Kolik, Gicht und Schwäche der Verdauungsorgane
Kamille
Magenleiden, Entzündungen, Hautausschläge, Hämorrhoiden, Schnupfen, Müdigkeit, kranke Blase, Fieber, Wund, Zahnschmerzen, Haarpflege, krampflösend auch in kleinen Dosierungen. Bei Überdosierung Nebenwirkungen wie Nervenreizung, Kopfschmerzen und andere Symptome. Kamille ist für Einfassung von Gewürzbeeten bestens geeignet. Keine Umschläge auf die Augen !! Sparsam verwenden. Ein Teelöffel pro Tasse ist ausreichend.
Kapuzinerkresse
Viel Vitamin C, antibiotisch wirkende Substanzen. Eigentlich vernachlässigt als kaufbare Salatpflanze. Hat aber bei der Salatbereitung doppelt so hohen Vitamin A und C Gehalt als z.B. der Feldsalat. Essen kann man die Blätter und Blüten in Salaten, Soßen und Eiergerichten. Schmeckt scharf und würzig. Die Blüten zur Dekoration bei Salaten. Als Garten und Balkonpflanze rankend sonnig bis halb schattig liebend. Schattig wenig Blüten bildend. Als Kapernersatz, die nicht erblühten Knospen in Essig einlegen: Die Knospen mit Salz vermischen und 24 Stunden zugedeckt ruhen lassen. Salz abspülen und Knospen in Gläser füllen. Essig kurz aufkochen, erkalten lassen und übergießen der Knospen. Alles luftdicht verschließen.
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